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   Ereignis auf der Berlin - Görlitzer Eisenbahn:
   Datum: 05.10.2015 Kategorie: Verkehr 
geschrieben von: Joe am 27.07.2017, 14:39 Uhr, (aus unsicherer Quelle)   
05.10.2015:  Die Rückkehr der Schlesischen Gebirgsbahn - Erstmals nach 1945 Fahrten von Berlin ins Hirschberger Tal

Die Rückkehr der Schlesischen Gebirgsbahn
Erstmals nach 1945 Fahrten von Berlin ins Hirschberger Tal

Schon in Kürze sollen Bahnen von Jelenia Góra (Hirschberg) über Zgorzelec nach Görlitz fahren. Erstmals nach Ende des Zweiten Weltkriegs wird es die Möglichkeit geben, aus Richtung Berlin oder Dresden wieder mit der Bahn ins Hirschberger Tal und ins Riesengebirge zu reisen. Möglich wird das durch eine Sondergenehmigung, die polnischen Bahnen die Weiterfahrt über die Grenze bis in den Bahnhof Görlitz ermöglicht. Bei den Schlosshotels vor Ort wird diese Nachricht mit Freude aufgenommen.

„Für das Hirschberger Tal bedeutet das eine ungeheure Chance“, zeigt sich Gabriela Duma vom Schlosshotel in Wojanów (Schildau) begeistert. ?Ich denke, dass der Tourismus sowohl in Deutschland als auch in Polen davon nur profitieren kann“, so die Marketingdirektorin. Insbesondere dann, wenn sich nach 2018 aufgrund der durchgehenden Elektrifizierung die Fahrzeiten verkürzen werden. Vom Bahnhof in Jelenia Góra bis zum weißen Märchenschloss sind es gerade einmal sechs Kilometer. Kein Problem also, Gäste dort abzuholen.

Auch im benachbarten Schloss von Lomnica (Lomnitz) ruft die Nachricht Begeisterung hervor. „Das ist wunderbar! So bekommt das Tal endlich wieder eine Verbindung mit Berlin und Dresden“, kommentiert Elisabeth von Küster die Nachricht. Sie sieht vor allem in den zahlreichen Familien und jungen Menschen in den Ballungsräumen ein Potential. Verzichten doch viele von ihnen heutzutage aus Umwelt- und gesundheitlichen Gründen auf den Besitz eines privaten Pkws.

Wer bisher per Bahn ins Hirschberger Tal reisen wollte, musste entweder lange Umwege in Kauf nehmen oder vom Bahnhof Görlitz per Bus in die polnische Schwesterstadt Zgorzelec fahren und von dort per Bahn weiterreisen. Denn den Zügen der niederschlesischen Gesellschaft Koleje Dolnoslaskie war bisher die Weiterfahrt über die Neiße in den Bahnhof von Görlitz nicht erlaubt. Nun brachte ein deutsch-polnischer Bahngipfel Bewegung in die Angelegenheit. Als Folge gibt es eine Ausnahmegenehmigung für polnische Züge, in den Grenzbahnhof Görlitz einzufahren. So kann nicht nur die Strecke von Dresden über Görlitz nach Wroclaw (Breslau) wiederbelebt werden, sondern auch eine neue Verbindung von Görlitz nach Jelenia Góra entstehen. Möglicherweise schon zum Fahrplanwechsel im Dezember, spätestens aber im kommenden Frühjahr sollen dort die ersten Züge verkehren.

Die in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts entstandene Schlesische Gebirgsbahn verband bis 1945 Görlitz mit Hirschberg, Waldenburg (heute Walbrzych) und Glatz (heute Klodzko), den wichtigsten Zentren der niederschlesischen Gebirgslandschaften. Die Anfang des 20. Jahrhunderts elektrifizierte Strecke ermöglichte so eine attraktive Anbindung Berlins an die beliebten Kurorte in den Sudeten. Noch in den 1930er Jahren dauerte die Fahrt vom Görlitzer Bahnhof in Berlin bis nach Hirschberg weniger als fünf Stunden. Die Strecke litt nach 1945 insbesondere unter der Demontage durch die sowjetischen Truppen. Die später erneut durchgeführte Elektrifizierung erfolgte nur bis Luban (Lauban). Das Teilstück zwischen Luban und Zgorzelec soll nach dem Willen der Woiwodschaft bis 2018 wieder elektrifiziert werden.

Bereits seit einigen Jahren wird die Bahninfrastruktur zwischen Jelenia Góra und Wroclaw sowie auf der Nebenstrecke bis Szklarska Poreba (Schreiberhau) saniert. Bis Jahresende sollen die meisten Arbeiten abgeschlossen sein. So erhielt der Bahnhof in Wojanów bereits neue Bahnsteige und ein modernes Fahrgastinformationssystem. Der einstige Fürstenbahnhof liegt unweit der Schlosshotels in Wojanów und Lomnica und war einst wichtige Ausgangsstation für Wanderungen in das Riesengebirge. Auch der nur wenige Kilometer vom Schlosshotel Pakoszów (Wernersdorf) gelegene Bahnhof in Piechowice (Petersdorf) wurde bereits modernisiert. Beide Bahnhöfe sind von Jelenia Góra aus in wenigen Minuten erreichbar.

Die Arbeiten an der historischen Bahnstation in Jelenia Góra dauern voraussichtlich noch bis Jahresende an. Für umgerechnet knapp sechs Millionen Euro werden unter anderem drei Bahnsteige, Verbindungstunnel und das Fahrgastinformationssystem erneuert, der gesamte Bahnhof wird barrierefrei gestaltet. Schon in Kürze sollen dort neue Hochgeschwindigkeitszüge vom Typ Pendolino halten. Geplant ist zunächst die Verlängerung der seit 2014 bestehenden Verbindung zwischen Warszawa (Warschau) und Wroclaw bis nach Jelenia Góra als Tagesrandverbindung. Auch mit normalen Schnellzügen wird die Fahrt von Jelenia Góra nach Breslau künftig unter zwei Stunden dauern. So rückt die Europäische Kulturhauptstadt des Jahres 2016 noch näher an das Hirschberger Tal heran.

Pressedienst 30.09.2015



Quelle: Elektronische Medien , Zitat aus: Pressemitteilung: Hirschberger Tal der Schlösser und Gärten, Webseite: talderschloesser.de

05.10.2015 | Benutzeranmeldung | 0 Kommentare
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