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   Ereignis auf der Berlin - Görlitzer Eisenbahn:
   Datum: 06/2013 Kategorie: Verkehr 
geschrieben von: Joe am 03.12.2013, 14:37 Uhr, (aus unsicherer Quelle)   
06/2013:  Seit 15. April 2013 bietet die Deutsche Bahn parallel zur EuroCity-Verbindung EC 248/249 (Hamburg)—Lüneburg—Berlin—Wrocław (Breslau) nun auch einen IC-Bus als Direktverbindung zwischen Berlin über Wrocław nach Kraków (Krakau) an.

Berlin—Wrocław: Fernbus contra EuroCity
Beim Bahnverkehr Deutschland—Polen droht ein weiterer Rückschritt


Seit 15. April 2013 bietet die Deutsche Bahn parallel zur EuroCity-Verbindung EC 248/249 (Hamburg)—Lüneburg—Berlin—Wrocław (Breslau) nun auch einen IC-Bus als Direktverbindung zwischen Berlin über Wrocław nach Kraków (Krakau) an. Bei der Fernbus-Verbindung, die einmal täglich verkehrt, gelten Angebote wie „Europa-Spezial Polen“, darüber hinaus auch die sonstigen Tarifangebote von DB Fernverkehr wie beispielsweise die kostenfreie Kindermitnahme. Auch wenn die Deutsche Bahn die Einführung dieser Busverbindung als Ergänzung des weiter bestehenden Angebots auf der Schiene bezeichnete, ist der Fortbestand der EuroCity-Verbindung Berlin—Breslau akut gefährdet und die Einstellung zum kommenden Fahrplanwechsel damit vorbereitet.

Bereits seit 9. Dezember 2012 verkehrt EC 248/249 nicht mehr im Abschnitt Breslau—Krakau. Unverständlich ist dabei die Tatsache, dass seit dem EU-Beitritt Polens am 1. Mai 2004 derart wenig erreicht wurde,
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um die unattraktiv langen Fahrzeiten der Züge spürbar zu verkürzen. So beträgt die Fahrzeit zwischen Berlin Hbf und Wrocław Głowny derzeit 5:10 Stunden, in der Gegenrichtung 4:47 Stunden. Der neue Fernbus benötigt demgegenüber in beiden Richtungen nur 4:29 Stunden. Beim Bus gibt es allerdings zwischen Berlin und Breslau keine Zwischenhalte für den Zu- bzw. Ausstieg.


Intercity-Zug
EC 248 Wawel im Bahnhof Lübbenau auf der Strecke Berlin—Cottbus. Der Ausbau nur dieses Abschnitts reicht aber nicht aus, um in der Relation Berlin—Wrocław attraktive Fahrzeiten zu ermöglichen. Weitere Verbesserungen der Infrastruktur sind dringend notwendig Foto: Christian Schultz

Möglichkeiten für eine deutliche qualitative Verbesserung des Angebots auf der Schiene gibt es in dieser Relation seit langem. Die aus heutiger Sicht günstigste und am schnellsten realisierbare Lösung ist die Führung der EuroCity-Züge von Berlin über Cottbus, Horka und von hier aus weiter auf der in Polen bereits zweigleisig ausgebauten und elektrifizierten Strecke über Węgliniec (Kohlfurt) nach Breslau. Für die Strecke Knappenrode—Horka—Grenze Deutschland/Polen wurde im April 2012 die seit Jahren überfällige Finanzierungsvereinbarung für den Ausbau bzw. die Elektrifizierung unterzeichnet. Demgegenüber fehlt für den Ausbau und die Elektrifizierung des Abschnitts Cottbus—Spremberg—Görlitz noch immer die notwendige Finanzierungsvereinbarung (siehe u. a. SIGNAL 3/2012 ).

Durch diese finanziell überschaubaren Ausbaumaßnahmen kann die Fahrzeit der EC-Züge zwischen Berlin Hbf und Wrocław Głowny auf etwa 3:20 Stunden reduziert werden. Sie läge damit aber noch immer über der Fahrzeit Mitte der 1930er Jahre, als Schnelltriebwagen mit der Linienführung Berlin—Frankfurt (Oder)—Guben—Breslau („Fliegender Schlesier“) für diese Strecke nur etwas mehr als 2,5 Stunden benötigten.

Bundesregierung und Bahn müssen bei der Strecke Berlin—Breslau endlich ihre „Hausaufgaben“ auf deutscher Seite erledigen, anstatt den ressourcenschonenden Schienenverkehr auf Busverkehr umzustellen.


Deutscher Bahnkunden-Verband
IGEB Fernverkehr
aus SIGNAL 3/2013 (Juli 2013), Seite 5


Quelle: Zeitschriften , Zitat aus: Deutscher Bahnkunden-Verband, aus SIGNAL 3/2013 (Juli 2013), Seite 5

06/2013 | Benutzeranmeldung | 0 Kommentare
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