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   Ereignis auf der Berlin - Görlitzer Eisenbahn:
   Datum: 07.08.1905 Kategorie: Betrieb 
geschrieben von: Joe am 20.03.2010, 09:53 Uhr, (aus unsicherer Quelle)   
07.08.1905:  Am 07. August 1905 stieß am Kilometerstein 140,5 der aus Berlin kommende Schnellzug 113 mit dem aus Görlitz kommenden Nachzug zum Schnellzug 112 zusammen.

Das große Eisenbahnunglück

Am 07. August 1905, einem heißen Sommertag, stieß auf der Eisenbahnstrecke Berlin-Görlitz am Kilometerstein 140,5 der aus Berlin kommende Schnellzug 113 mit dem aus Görlitz kommende Nachzug zum Schnellzug 112 zusammen. Es war 17.50 Uhr als ein donnerartiges Getöse aus Richtung Slamener Höhe in die Stadt hinhallte. Im selben Augenblick vernahm man ein heftiges Schreien und Wehklagen der Verletzten. Die einzige organisierte Hilfe wurde in den ersten zwei Stunden nach dem Unglück von der Freiwilligen Feuerwehr Spremberg geleistet.

Den Helfern bot sich ein Bild der Verwüstung. Die beiden Lokomotiven hatten sich derartig ineinander geschoben, dass die darunter begrabenen Lokomotivführer und Heizer erst nach mehrstündigen Schweißarbeiten herausgeholt werden konnten. Die Personenwagen waren übereinander getürmt, zum Teil von den Fahrgestellen gerissen und beiseite geschleudert. Die Schienen waren verbogen und aus der Verankerung gerissen. Die Wagen 1. und 2. Klasse des aus Berlin kommenden Schnellzuges waren besonders gut besetzt.

Fünfzehn Personen wurden bei dem Zusammenstoß sofort getötet. Die Verletzten wurden in die Krankenhäuser nach Spremberg, Cottbus und Weißwasser geschafft. Da die Strecke von Cottbus nach Görlitz nur einspurig war, musste sie für den gesamten Zugverkehr gesperrt werden.

Die Hauptschuld an dem Unglück betrifft den Stationsassistenten Stulljüß, der kurze Zeit vorher von Teupitz nach Spremberg strafversetzt wurde. Er vertrat am Unglückstag den Stationsvorsteher und war bereits verspätet und betrunken zum Dienst erschienen. Angeblich befahl er dem Lokomotivführer des auf dem Bahnhof Spremberg stehenden Schnellzuges die Weiterfahrt nach Görlitz, obwohl der fällige Gegenzug aus Richtung Görlitz die Station Schleife bereits passiert hatte.

Quelle: Elektronische Medien , Zitat aus: Homepage der Stadt Spremberg, Internet: www.spremberg.de

07.08.1905 | Benutzeranmeldung | 0 Kommentare
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